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Stedesdorfer Autor erhält den 3. Preis beim Landschreiber-Wettbewerb - Preisverleihung im Friedenssaal der Stadt Münster
Über 100 Autoren bewarben sich für den 3. Landschreiber-Wettbewerb, der 2015 zum Thema „Sprache und Tarnung“ ausgeschrieben war. „Wir haben die Internationalität erreicht“, freute sich Dr. Klaus Siewert, Initiator des Wettbewerbs, über teilnehmende Autoren auch aus Österreich und Ungarn.
Vor der Preisverleihung empfing Bürgermeisterin Karin Reismann die Preisträger im Friedenssaal, erläuterte die historische Bedeutung der Stadt für den westfälischen Frieden und freute sich, „dass der Landschreiber-Wettbewerb von Leipzig nun nach Münster umgezogen“ sei.
In der Sparte Lyrik wurde der Stedesdorfer Autor Michael Hüttenberger von Jurymitglied Gräfin Benita E. Goldhahn mit dem 3. Preis ausgezeichnet.

Insbesondere seine „Verweihnachtlichungen“, 17 im weihnachtlichen Gewand getarnte klassische Gedichte - von Hölderlin bis Jandl, vom „Zauberlehrling“ bis zum „Zappel-Philipp“ -  fanden die Anerkennung der Jury. Aber auch mit seinen sprachartistischen Anagrammen zu „Sieben Minuten Leidenschaft“ beeindruckte Hüttenberger die Zuhörer im Ratssaal als lyrischer Wortkünstler.
Dass er nicht den mit dem 1. Preis verbundenen einwöchigen Schreiburlaub in einem Landhaus in Neuharlingersiel gewonnen hatte, konnte Hüttenberger leichten Herzens verschmerzen. Darüber kann sich nun Britta Knuth aus München freuen, die wegen Erkrankung bei der Preisverleihung leider nicht anwesend sein konnte.